Ein sonderbares Schuljahr ging im Juli zu Ende. Schülerinnen und Schüler und auch Lehrerinnen und Lehrer haben mehr Zeit zu Hause vor dem Computer verbracht haben als in der Schule.

Der Schuljahres-Schlussgottesdienst fand pandemiegerecht an ungewöhnlichem Ort – im Schulhof – statt. Hier waren drei trockene, kahle und brachliegende Beete aufgebaut, die für das standen, was wir in der Zeit der Schulschließungen als belastend empfunden haben: ABSTAND statt Nähe. Die STILLE und die EINSAMKEIT. VERZICHT auf Hobbys und das Treffen mit Freunden.

In der Natur können brachliegende Flächen wieder neu zu blühen beginnen. Das sieht wunderschön aus, obwohl sich niemand darum gesorgt hat. Und so haben wir mit bunten Blüten das „Brachland“ zum Blühen gebracht: Zu Bitten und Dank, zu Wünschen und Hoffnungen pflanzten wir viele bunte Papierblumen ein.

Herr Heinemann wurde in den Ruhestand verabschiedet und wünschte uns in seiner Predigt: „Macht Euch keine Sorgen, sondern lasst die mal für eine Zeit ruhen. Lasst stattdessen Hoffnung und Vertrauen Kraft gewinnen und aufblühen.“

Ganz besonders schön war die musikalische Mitwirkung der Jazzband, eines kleinen Chors von Lehrkräften, von Livia Tran an der Gitarre und von Herrn Bork mit Keyboard und Gesang.

Wir wünschen allen Schüler*innen, Lehrer*innen und Freund*innen des Hilda-Gymnasiums erholsame Ferien!

Artikel: Katharina Vetter

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