Das Hilda-Gymnasium Pforzheim und der Jugendmigrationsdienst Pforzheim kooperieren auch in Zukunft im Rahmen des Bundesprogramms „Respekt Coaches“. Ziele des Bundesprogramms sind die Förderung der Demokratiebildung, die Stärkung eines respektvollen und toleranten Miteinanders in der Schule sowie die Prävention von Extremismus, Rassismus und jeder Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Gefördert wird das Bundesprogramm durch das Bundesfamilienministerium, Träger ist der Internationale Bund.
Im vergangenen Kalenderjahr konnten wieder zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen verwirklicht werden, beispielsweise eine Lesung mit der Historikerin und Autorin Lilly Maier zu Antisemitismus und Erinnerungskultur, eine Exkursion zur Hanauer Bildungsinitiative Ferhat Unvar, welche Aufklärungsarbeit gegen Rassismus leistet, sowie Führungen bei der Pforzheimer Zeitung zur Arbeit und Bedeutung der Presse.
„Die Kooperation mit dem Jugendmigrationsdienst Pforzheim ist für unsere Schule ein unverzichtbarer Baustein, um junge Menschen in ihrer Diskussionsfähigkeit und demokratischen Haltung zu stärken. Durch die wertvolle Unterstützung des JMD schaffen wir es, komplexe gesellschaftliche Themen greifbar zu machen und unseren Schülerinnen und Schülern den Wert eines respektvollen Dialogs zu vermitteln. Es ist beeindruckend zu sehen, wie diese Projekte dazu beitragen, unsere Schule als einen Ort der Vielfalt und des gelebten Miteinanders zu festigen“, so die stellvertretende Schulleiterin Anette Walter. Auch die Pforzheimer „Respekt Coaches“ Marie Reineke und Taoufek Moradfreuen sich auf die weitere Zusammenarbeit: „Der Slogan des Bundesprogramms lautet: ‚Lass uns reden!‘ – und genau diesem Leitgedanken wollen wir folgen. Unser Ziel ist es, geschützte Räume für Austausch, Dialog und kontroverse Diskussionen zu schaffen. So möchten wir Respekt und Toleranz innerhalb der Schülerschaft nachhaltig stärken, demokratische Werte fördern und Vorurteile sowie Ausgrenzung aktiv abbauen.“ „Für uns als Schule ist die Zusammenarbeit eine große Unterstützung“, so Lehrer Sebastian Poetsch: „Von der Bedarfsanalyse, über die Vermittlung von Expertinnen und Experten bis hin zur Finanzierung werden wir passgenau unterstützt.“
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1. Reihe v.l.n.r.: stellv. Schulleiterin Anette Walter, Respekt-Coach Taoufek Morad
2. Reihe v.l.n.r.: Schülerin Marei Hippelein, Schülerin Negin Hosaini Nadjafi (Arbeitskreis „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“), Respekt-Coach Marie Reineke
Foto und Text: Sebastian Poetsch
