Am 8. Oktober verlegten Nathalie, Naemi und Ivana von der Projektgruppe „Spurensuche“ 
in der Goebenstraße vier Stolpersteine für die ehemalige jüdische Hildaschülerin Hannelore David
und ihre Familie. Hannelores Familie war von den Boykottmaßnahmen der Nationalsozialisten so stark
betroffen, dass ihr Vater den Lebensunterhalt nicht mehr sichern konnte. Sie flohen 1934 zuerst nach Belgien, 
1936 weiter nach Großbritannien. Die Familie überlebte die Verfolgung. Die Folgen begleiteten sie jedoch
ein Leben lang. 

Zur Stolpersteinverlegung war auch Hannelores Sohn Peter aus Nottingham (England) mit seiner Familie anwesend.
Nach der Zeremonie führte die Projektgruppe in der Schule ein Interview mit Peter. Seine Sichtweise zu erfahren,
war für alle eine beeindruckende Erfahrung. 

Wir bedanken uns sehr herzlich für den Besuch!

Die Biografien der Familie erscheinen demnächst auf www.spurensuche-pforzheim.de