Vom 10. bis 17. Juli 2026 konnte das Hilda-Gymnasium Pforzheim wieder den Förderverein der Deutschen Stiftung Querschnittlähmung und ihr Programm „no risk – no fun?“ an der Schule begrüßen. Betreut und durchgeführt wurde das Programm durch Sven Schipper und Holger Kranz, beides schon vertraute Gesichter am Hilda, die jeweils einen Vormittag lang intensiv mit jeweils einer der sechs 8. Klassen arbeiteten.

Im ersten Teil des Tages stand die Wissensvermittlung und die Sensibilisierung für die Thematik im Vordergrund: Was ist eine Querschnittlähmung? Was bedeutet es, mit einer Behinderung zu leben? Wodurch werden diese hervorgerufen? Überraschend war für viele Schüler*innen, dass die große Mehrheit aller Behinderungen nicht angeboren, sondern erst im Laufe des Lebens entsteht. Umso wichtiger ist es zu wissen, wie man man sich – z.B. vor einer Querschnittlähmung – schützen kann.

Im zweiten Teil ging es um das praktische Erleben: Nach einer Einführung in die Funktionsweise und Bedienung eines Rollstuhls konnten sich die Schüler*innen selbst als Rollstuhlfahrer*innen ausprobieren sowie in kleinen Rennen und Wettbewerben miteinander messen. 

In der abschließenden Reflexionsrunde wurde deutlich, dass es oft ganz kleine Dinge und Hürden sind, welche Menschen mit Behinderung den Alltag erleichtern oder eben erschweren. Am Ende des Tages waren sich alle einig: Offenheit und Hilfsbereitschaft im Umgang mit Menschen mit Behinderung sind ungemein wichtig – das wichtigste aber ist, einander ganz normal und unverstellt als Mensch zu begegnen.

Artikel und Foto: Sebastian Poetsch