Als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ hat sich das Hilda-Gymnasium dazu verpflichtet, Gewalt sowie diskriminierenden Äußerungen oder Handlungen entgegenzutreten und sich für ein Zusammenleben ohne Rassismus und jede andere Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit einzusetzen. Eine besondere Rolle kommt dabei dem Aktionstag für Vielfalt und Toleranz zu, der dieses Jahr rund um den 18. März 2025 stattfand. Organisiert und durchgeführt wird der Aktionstag vom Arbeitskreis „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, der aus rund 30 engagierten Schüler*innen sowie Kolleg*innen besteht.
Am Aktionstag beschäftigen sich alle Schüler*innen je nach Klassenstufe mit verschiedenen Aspekten des Themas (z. B. Rassismus, Antisemitismus, Hate Speech, LGBTIQ+ …). In der Oberstufe wird jährlich ein wechselnder Schwerpunkt gesetzt. In Zeiten, in denen antifeministische Strömungen und digitale Hasskultur zunehmen, hat sich der Arbeitskreis entschieden, dieses Jahr das Thema „Sexismus und Frauenfeindlichkeit“ auszuwählen.


Als Expertin konnten wir Veronika Kracher gewinnen, die sich intensiv mit Antifeminismus, digitaler Misogynie und Online-Radikalisierung auseinandersetzt. Neben einer Fortbildung für das Kollegium fand am 18.03.2025 eine große Veranstaltung für alle Schülerinnen der 10. bis 12. Klassen in der Aula statt. Ausgehend von einem Impulsvortrag diskutierten Schülerinnen und Kolleg*innen des Arbeitskreises mit Frau Kracher unter anderem über Erscheinungsformen von Sexismus und Frauenfeindlichkeit, die Rolle der sozialen Medien und die Frage, was jeder einzelne und was wir als Schulgemeinschaft sowie Gesellschaft gegen Sexismus und Frauenfeindlichkeit tun können.
Eine anonym unter allen Schülerinnen der 10. bis 12. Klassen durchgeführte und am Aktionstag vorgestellte Umfrage verdeutlichte, dass eine breite Mehrheit der Schüler*innen, Sexismus und Frauenfeindlichkeit als großes gesellschaftliches Problem ansieht und sich wünscht, dass mehr dagegen unternommen wird. Dadurch wurde nochmal verdeutlicht, dass der Kampf gegen Sexismus und jede Form der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit keine Sache eines einzelnen Aktionstages sein darf, sondern eine Daueraufgabe für die gesamte Schulgemeinschaft ist.


Ein herzliches Dankeschön an das Orga-Team des Aktionstages, an alle Kolleg*innen und Schüler*innen, die bei der Durchführung mitgeholfen haben, sowie an alle Mitglieder der Schulgemeinschaft, die sich für positive Veränderungen und eine Schule ohne Rassismus, eine Schule mit Courage einsetzen.

Artikel: Herr Poetsch und Marei